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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Hotel Panorama

Innenarchitektur

Tourismus & Gastronomie

Baujahr

Fertigstellung 2013

Zone

Überetsch

KALTERN

Bautyp

Umbau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Privat

Bauherr Familie Huf

Architekt/Partner

Studio noa* - network of architecture

Arch. RUNGGER LUKAS

Arch Stefan Rier

Das neu renovierte und erweiterte Hotel befindet sich in Kaltern an der Weinstraße im Südtiroler Überetsch und in direkter Nähe zu dem berühmten Weinanbaugebiet um den Kalterer See. Der Familienbetrieb wurde neu ausgebaut und durch ein öffentliches Erdgeschoss mit neuer Lobby, Stube, Weinlounge und 3 Restaurants sowie 20 großzügigen Zimmern und Suiten erweitert. noa* konnte 2010 den geladenen Architektenwettbewerb unter dem Jury-Vorsitz des renommierten Architekten Walter Angonese für sich entscheiden. Das nun fertiggestellte Hotel soll in einer künftigen 2. Bauphase auf insgesamt 3.000m2 mit einer neuen Wellnessanlage inkl. Indoor-Outdoor-Pool und SPA-suiten erweitert werden. Der gesamte Zubau wurde in massiver Kreuzlagenholzbauweise in einer Bauzeit von 6 Monaten errichtet, entspricht in seiner Ausführung den Anforderungen eines Klimahaus-B-Zertifikates und ergänzt den Altbestand auf ca. 2000m2 Gesamtfläche. Die Vermittlung der Werte der lokalen Tradition und der Einklang mit dem umliegenden, dörflichen Kontext sind maßgeblich für das architektonische Konzept einer „konstruktiven Spurensuche“. Die akkurate Freilegung alter Gemäuer, Wiederherstellung ursprünglicher Wandmalereien, oder auch die Wiederverwendung der alten Dachstuhlhölzer für die neue Saunaanlage zeugen vom Willen, das Wesen des Hotels als nachhaltiges Objekt mit seiner eigenen Historie zu konfrontieren. Architekten bewegen Bauherren und Objekte dazu Geschichten preiszugeben und zu erzählen. noa* erforschen den „genius loci“, das wahrhaftige und den Geist des Ortes mit der kreativen Absicht diesen aufleben zu lassen. Der Ansatz des Erforschens des „genius loci“ wird bereichert durch zahlreiche kulturlandschaftliche Artefakte, so wurden etwa rhythmische Rebenkonturen neu interpretiert und als Fragmente der beeindruckenden Vielfalt der Kalterer Weinberge auf das Gebäude projeziert. Dies lässt sich bei den hölzernen Terrassenbrüstungen, den sattelförmigen Vordächern und dem vorgehängten Beschattungssystem aus Lärchenholzrahmen in subtiler Weise erahnen.

Publiziert: Juni 2013 / www.n-o-a.it Juni 2013 / InSüdtirol

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