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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Fiegele-Prieth Haus

Wohnbau

Innenarchitektur

Historische Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2021

Zone

Vinschgau

GLURNS

Bautyp

Umbau

Denkmalgeschützt

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Architekt/Partner

Studio Architekt Lukas Wielander + Architekt Martin Trebo

Arch. TREBO MARTIN

Arch. WIELANDER LUKAS

SANIERUNG DES FIEGELE-PRIETH-HAUSES MIT BESTEHENDEM STADEL ZUM ZWECK DER ERRICHTUNG VON GEFÖRDERTEN WOHNUNGEN Ausgangspunkt für das vorliegende Bauprojekt war ein geladener Planungswettbewerb, ausgelobt von der Stadtgemeinde Glurns, welcher eine Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Stadthauses mit zugehörigem Wirtschaftsgebäude zum Zwecke der Errichtung von Fünf geförderten Wohnungen sowie der Bereitstellung von Flächen einer nicht näher beschriebenen tertiären Nutzung vorsah. Die Schwierigkeit, aber ebenso der Reiz der gestellten Bauaufgabe bestand darin, die extrem eng gesteckten Rahmenbedingungen, welche sich aus dem Zusammenspiel der Denkmalpflegerischen Vorgaben, der "verzwickten" urbanistischen Situation des Gebäudes sowie des geforderten Raumprogrammes ergaben, wenn möglich nicht zu überschreiten und trotzdem ein Wohngebäude mit fünf funktionierenden Wohneinheiten sowie Flächen tertiärer Nutzung zu planen. Grundlegende Notwendigkeiten wie "Licht und Luft" sowie "Erschließung" wurden bestimmend für fast alle architektonischen Entscheidungen. Um der Problematik der Belichtung Herr zu werden wurde ein großzügiger zentraler Lichthof über zwei Geschosse an der Nordseite des Haupthauses geschaffen, welcher nicht nur als Licht -und Luftspender Funktion findet, sondern auch als gemeinschaftlicher Freiraum/Hofraum/Spielraum/Garten/Treffpunkt an der frischen Luft gedacht wird. Der Lichthof ist eine konsequente Fortsetzung des zentralen historischen Mittelflures, der sich somit ganz natürlich ins Freie weiterentwickelt, und das Gebäude in einen Ost-, und einen Westflügel teilt. Den Empfehlungen des Amtes für Bau -und Kunstdenkmäler wurde weitestgehend Folge geleistet, die historische Erschließung wurde demzufolge in Form und Funktion vollkommen erhalten, alle Eingriffe und Änderungen am historischen Mauerwerk wurden auf ein Minimum beschränkt, dem Wunsch nach Erhalt der historischen Raumgliederung im Wohnhaus wurde weitestgehend Folge geleistet. Ergänzt wurde die historische Erschließung durch einen Aufzug, der rechterhand des Mittelganges gesetzt wurde und zukünftig eine Barrierefreie Erschließung des gesamten Gebäudes gewährleisten soll.

Publiziert: Gemeinde Glurns _ 2017

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