X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.

arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Servicegebäude Kreuzbergpass

Tourismus & Gastronomie

Infrastruktur

Öffentliche Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2021

Zone

Pustertal

SEXTEN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Architekt/Partner

Studio Pedevilla Architects + willeit architektur

Arch. PEDEVILLA ALEXANDER

Arch. PEDEVILLA ARMIN

Arch. WILLEIT ALBERT

Das Konzept der Naturparkverwaltung sieht vor, dass an einzelnen strategisch wichtigen Orten im „Dolomiten UNESCO Welterbe“-Gebiet markante Gebäude mit Wiedererkennungswert entstehen sollen. Dazu gehört auch der Kreuzbergpass, der auf 1.636m Meereshöhe als östlichstes Eintrittstor in den Naturpark einen wichtigen Ausgangspunkt für zahlreiche Wandertouren und weitere Freizeitaktivitäten im Gebirge darstellt. Der Hauptzweck des neuen Gebäudes ist die Unterbringung diverser Servicefunktionen, wie die Vermittlung von Informationen zum Wanderwegenetz, zu den Almhütten, zur Natur und zum UNESCO Welterbe. Zugleich bietet das Gebäude auch Schutz vor Regen und Schnee. Das Gebäude in Form einer Bergspitze oder Zinne nimmt unmittelbaren Bezug auf die umliegenden Landschaftsformationen. Durch das steile und hohe Satteldach, welches quer zur Straße steht, wird die Sichtbarkeit von weitem gestärkt, wodurch der Neubau zu einem wichtigen Orientierungspunkt und einer Landmark wird. Das niedrig gehaltene Vordach reduziert das äußere Erscheinungsbild beim Nähertreten und unterstreicht die Funktion als Servicegebäude. Es wirkt einladend und ist angenehm beschützend. Zwei Durchgänge werden über die Längsseite erschlossen und funktionieren wie Passagen: Der größere Durchgang beherbergt einen Ausstellungsraum mit Infokiosk, der kleinere Durchgang führt zu den Sanitäreinrichtungen und Nebenräumen. Die äußere Hülle ist in weißem Sichtbeton aus lokalem Dolomitgestein gefertigt. Der innere Kern wurde als Holzbau in handgehacktem Lärchenholz ausgeführt. Elemente aus bernsteinfarbenem, massivem Glas verbinden die beiden Materialien Beton und Holz. Sie erinnern in ihrer Erscheinung an das Baumharz der Lärchen. Die Kombination der Materialien und die handwerkliche Verarbeitung vermitteln auch an diesem rauen Ort das Gefühl von Geborgenheit und Wertigkeit.

Publiziert: The Tree Mag - 01/2021

mehr Projekte
www.teamblau.com