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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

OBERSCHULE FÜR LANDWIRTSCHAFT, ANSITZ BAUMGARTEN

Bildung

Historische Bauten

Öffentliche Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2001

Zone

Unterland

AUER

Bautyp

Umbau

Denkmalgeschützt

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Öffentlich

Bauherr Autonome Provinz Bozen

Architekt/Partner

Arch. PILLER HANS WOLFGANG


Projektmitarbeiter:

Ilija Balta, Karoline Blaas, Joachim Clemens, Mauro Corradini, Luigi Scolari, Oliver Stadtmüller, Christoph Störck, Matthias Trebo, Emil Wörndle

Schloss Baumgarten ist ein herrschaftlicher Gutshof bestehend aus mehreren um einen malerischen Innenhof gruppierten Gebäuden. Die Anlage reicht bis ins ausgehende 13.Jahrhundert zurück und erfuhr im Laufe der Zeit mehrfach bauliche Eingriffe und Anpassungen an die jeweiligen Stilrichtungen. Seit 1992 ist es im Besitz der Autonomen Provinz Bozen, die 1996 den Auftrag für die Planung einer Schule erteilte. Unsere Leitlinie war weiterzubauen, wo Bedarf war, Altes zu ehren, wenn es möglich war und Neues geschehen zu lassen, wie es sinnvoll war. Das Schloss und nördlicher Anbau wurden in ihrer Struktur weitgehend erhalten. Die Fassaden wurden fachgerecht restauriert. Das Wirtschaftsgebäude wurde bis auf den unteren eingewölbten Teil und die Stadelbrücke abgetragen und neu aufgebaut. Die Raumhöhe des vormaligen Stadels gestattete den Einbau einer zusätzlichen Ebene, so dass hier ein Großteil der Klassenräume untergebracht werden konnte. Das weit ausladende Vordach mit den reizvollen Rundsäulen aus Porphyr wurde vollständig erneuert. Die Flachbauten schließlich wurden mit einem durchgehenden Pultdach versehen und bilden einen Platzabschluss nach Westen. Um einen funktionellen und vollwertigen Schulbetrieb zu gewährleisten, mussten die einzelnen Trakte kurzgeschlossen und unter einem Dach verbunden werden. Dafür war ein neues, als Gelenk fungierendes Volumen notwendig: Ein quer gestellter Riegel verbindet jetzt auf allen Ebenen Schloss, Anbau und ehemaliges Wirtschaftsgebäude und bildet jenes bauliche Rückgrat, das der Gebäudekomplex in seiner neuen Nutzung auch braucht. Die Kunst am Bau stammt von Margit Klammer: Es ist eine virtuose Inszenierung der Ressourcen allen Lebens: Wasser, Erde und Licht stellen den Bezug zum Wachstum und somit zur Landwirtschaft her. Aus Natur wird Kultur, aus den Elementen Poesie.

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