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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Hotel Tyrol Funes

Tourismus & Gastronomie

Baujahr

Fertigstellung 2017

Zone

Eisacktal

VILLNÖSS

Bautyp

Umbau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Privat

Bauherr Hotel Tyrol Familie Senoner-Eisendle

Architekt/Partner

Studio Thomas Fischnaller Architekt

Arch. FISCHNALLER THOMAS

Ein symmetrisches Satteldach ersetzt das Dach des Haupthauses. Die Volumen der Anbauten im Osten wurden in der Höhe erweitert und analog zum Haupthaus unter einem gemeinsamen Dach vereint. Die Erweiterung im Osten versteht sich als Pendant zum gegenüberliegenden westseitigen Gebäudeflügel. Proportionen und Gliederungsprinzipien entsprechen dem des Hauptbaukörpers. Es sind zwei kompakte Häuser entstanden, die als kräftiges, einheitliches Paar selbstbewusst ins Tal und zu den Bergen blicken. Gemeinsam bilden die neuen Volumen ein harmonisches Ganzes. Feine Vorsprünge in den einzelnen Geschossen betonen eine dynamische Höhenentwicklung des Hauses und unterstreichen seine Ausrichtung. Alle erweiternden Maßnahmen sind mit dem Bestand lückenlos verzahnt und lassen ein Gebäude entstehen, das seine Kraft als systematische Einheit entfalten kann. Die bestehende Struktur bildet die Grundlage für die Neugestaltung der Südfassade. Sie wurde systematisch erweitert und ergänzt. Die bestehenden Fenster wurden vergrößert, ermöglichen einen großzügigen Blick in die umliegende Landschaft und sorgen für eine angenehme Belichtung der Räume. Die Landschaft wird Teil des Innenraums. Die südlichen Balkone wurden zu großen Loggien erweitert, sie berücksichtigen die Privatsphäre der einzelnen Zimmer. Die Außenräume verstehen sich als integraler Bestandteil der Zimmereinheiten, an kühlen Tagen bieten sie Schutz vor Wind und Wetter, an heißen Tagen spenden sie Schatten. Die bestehende Südfassade wurde energetisch saniert und mit Holz verkleidet. Der Anbau im Osten wurde in Holzbauweise konstruiert. Alle Elemente in Holz wurden als tragende Strukturen ausgebildet. Die Ostfassade tritt als flächig gegliederte Wand in Erscheinung. Die Fenster staffeln sich nach Norden hin zurück und artikulieren eine Gegenbewegung zu den feinen Vorsprüngen in der Südfassade. Analog zu den bestehenden Balkonen im Westen wurden die Zimmer im Osten neu mit Balkonen ausgestattet. Die Dächer der beiden Baukörper sind als kompakte geschlossene Volumen gestaltet, die auf den vertikal aufsteigenden Wandscheiben der Loggien ruhen. Das entwickelte tektonische System erinnert an die großen Holzbauten in der umliegenden Umgebung und verankert das Gebäude im örtlichen und zeitlichen Kontext. Die neue Silhouette verleiht dem Haus einen prägnanten und eigenständigen Charakter.

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