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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Hotel Saltus

Tourismus & Gastronomie

Baujahr

Fertigstellung 2019

Zone

Bozen Land

JENESIEN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard A

Architekt/Partner

Studio tara

Arch. POHL HEIKE

Arch Andreas Zanier


Projektmitarbeiter:

Heike Pohl, Andreas Zanier
Maristella Trovanelli, Maria Giada Ferrari

Atem holen, Entspannung spüren, den Wald genießen und Erdung erleben – das war das formulierte Programm für das neu zu errichtende Hotel Saltus in Jenesien bei Bozen. Jede einzelne Materialwahl, jede gestalterische Entscheidung wurde dieser inhaltlichen Vorgabe untergeordnet. Und schlussendlich fügten sich alle Teile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Drei Gebäudeteile setzen sich auf einem steil abfallenden Hang auf unterschiedlichen Höhen ins Gelände. Um diese klar geschnittenen Baukörper bilden sich durch einige wenige Einschnitte in dieselben im Wechselspiel mit dem markanten Geländeverlauf, charakterstarke Aussenräume auf den Terrassen, Aussenliegeflächen und Balkone. Jedes Zimmer, jeder Raum richtet sich auf die Natur als Gegenüber aus. Während man in den Zimmern und im Wald Spa auf Du und Du mit den hoch aufragenden, dicht gewachsenen Nadelbäumen ist, fällt der Blick aus der Lobby und vom Sky Pool auf das Bergmassiv der Dolomiten und verliert sich im Blau des weiten Himmels. Die Fassadenflächen sind mit einer vertikalen Holzverkleidung aus vorvergrauter heimischer Lärche belegt, im Inneren sind es zementgespachtelte Oberflächen und Nussholz-Einbauten, die raumbildend wirken. Während die Zimmer wie ein Guckkasten auf den sich in der vollflächigen Glasfront zeigenden Waldausschnitt ausrichten, blenden die Gänge das Draußen fast vollständig aus. Stattdessen wird das eigene Fortschreiten in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gebracht. Vorbei an Lichtlinien mache ich meinen Weg. Und dann gibt es noch Vieles, das es hier nicht gibt: keine Fernseher im Zimmer, keine Bilder an den Wänden, keine Wasserspielattraktionen im Pool. So entsteht Raum für über die Wandflächen tanzende Gedanken, für verträumte Stunden auf dem Daybed am Fenster und für das Sich verlieren im Blau des Himmels über der farbgleichen Wasserfläche.

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