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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Haus Gasser

Wohnbau

Innenarchitektur

Außengestaltung/Landschaftsplanung

Baujahr

Fertigstellung 2021

Zone

Eisacktal

LÜSEN

Bautyp

Umbau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Architekt/Partner

Studio konoA

Junior Architekt HINTEREGGER MARKUS


Projektmitarbeiter:

Alexander Thöni

In Lüsen, einem Dorf etwa 20 Fahrtminuten von Brixen in Südtirol entfernet, setzt sich eine Skulptur aus Beton selbstbewusst in die Landschaft. Durch die Erweiterung der bestehenden Wohneinheiten konnten die Bauherren nicht nur Platz für die junge Generation schaffen, sondern auch neues Leben in das Gebäude einhauchen. Trotz des geringen Bauvolumens, welches den beiden Bauherren zur Verfügung stand, wünschten sie sich jeweils einen großzügigen, lichtdurchfluteten Wohnraum. Der architektonische Entwurf gliedert die bis dahin bestehende Gemeinschaftsfläche in großzügige Terrassen- und Gartenflächen. Eine weitere Vorgabe an die Erweiterung war die Vereinfachung der ursprünglichen Parksituation. Die Lösung bestand darin, den Zubau in den Hang einzubetten. Durch die ausgewählte Bauweise wurde nur wenig oberirdisches Bauvolumen generiert, sodass sich die Bauherren den Traum der großen, hellen Wohnräume erfüllen konnten, welche an großzügigen Terrassenflächen angrenzen. Zugänglich sind die Wohneinheiten über die Straße, sodass das Gebäude den Bewohnern ein barrierefreies Wohnen ermöglicht. Der Sockel bildet das Fundament des Zubaus aus Waschbeton und schafft zudem Raum für Autostellplätze und Kellerräume. Die Eingriffe im Hauptgebäude begrenzen sich auf die Innenräume. Die sich dort befindenden Sanitärbereiche und Schlafzimmer wurden umgestaltet und modernisiert. Ein zweigeschossiger Lichthof im hinteren, unterirdischen Bereich des Gebäudes verbindet den Altbau mit der Erweiterung und führt den Wohneinheiten zusätzliches Tageslicht zu. Im durchgehend raumhoch verglasten Zubau befinden sich die beiden Wohnküchen, welche mit einem Panoramablick in die Natur begeistern. Die äußere Hülle des Zubaus ist in Waschbeton, Holz und Glas gefertigt. Die gewählte Materialität unterstreicht den Kontrast zwischen Alt und Neu, Massivität und Transparenz und wurde aufgrund der unterirdischen Bauweise bewusst ausgewählt. Die Fassade dient Pflanzen als Rankhilfe, sodass sich die Natur ein Stück Lebensraum zurücknehmen und mit der alternden Betonskulptur im Laufe der Zeit eine Symbiose eingehen kann.

Auszeichnungen: Archilovers best project 2021 Design magazine award 2021

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