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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Haus EB

Wohnbau

Baujahr

Fertigstellung 2020

Zone

Bozen-Leifers

BOZEN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard A

Architekt/Partner

Studio monovolume architecture + design

Arch. PEDÒ PATRIK

Arch. POBITZER JURY ANTON


Projektmitarbeiter:

Luca Di Censo
Laura Tolotti
Diego Preghenella

Auf den Hügeln des südwestlichen Landesteil Provinz Bozen, entlang der berühmten Weinstraße, inmitten von Weinbergen und kleinen Wäldern, sind originelle Privatvillen zu sehen, die in den letzten Jahrzehnten gebaut wurden. In den 1950er und 1960er Jahren, nach dem Zweiten Weltkrieg, zogen viele Bozner vom Stadtzentrum auf diese Hügel, um mehr Ruhe und einen exklusiven Blick auf die umliegenden Gipfel zu genießen. In diesem Szenario befindet sich die Villa EB, ein Zweifamilienhaus, das nach einer komplexen Renovierung einer in den frühen 60er Jahren gebauten Villa realisiert wurde. Das vorherige Haus hatte zwar einen hohen Wohnstandard und wurde mit Materialien und Oberflächen von höchster Qualität für diese Jahre gebaut, wies aber alle Einschränkungen eines Hauses auf, das nach den Kanons der damaligen Zeit entworfen wurde, wie z.B. eine sehr geschlossene Hülle, mit einem sehr geringen Verhältnis von Glasflächen zu festen Wänden, mit wenigen Ausblicken auf die Landschaft und reduzierten Raumhöhen. Der Wunsch der neuen Besitzer war es, dass sich das Haus in die Umgebung einfügt: in den Garten, der das Haus umgibt, in den nahe gelegenen Wald und vor allem, dass es mit der umgebenden Landschaft verschmilzt, ohne dabei auf moderne Linien und große Fenster zu verzichten, die es ermöglichen, die Aussicht aus verschiedenen Winkeln zu genießen. Dies sind die Grundlagen, auf denen dieses Projekt basiert, bei dem die räumlichen Mittel, wie die Erhöhung der Netto-Höhen auf jeder Etage, die Umgestaltung der Trennwände im Erdgeschoss im Wohnbereich, um große Wohnräume zu schaffen, ohne die Form/Funktionsbeziehung zwischen den verschiedenen Wohnbereichen, der Küche und dem Arbeitszimmer zu verlieren; Dies spiegelt sich in der Wahl der äußeren Materialien wider, wie dem „Mönch und Nonne“-Ziegeldach, bei dem die untere "Nonnen"-Kuppel mit der oberen "Mönch"-Kuppel verzahnt ist, den Wänden aus Naturstein „Pfitscher Gneis“, der sichtbaren Holzverkleidung, den architektonischen Elementen aus Blech in Erdbraun. Im Inneren wird die schraubenförmige Treppe aus Metall und Holz, die das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss miteinander verbindet, von einem großen ovalen Oberlicht gekrönt, das in der Zenitansicht in einer symbiotischen Beziehung zwischen Licht und Materie deutlich sichtbar ist. Draußen ermöglichen die verglasten Fassaden mit großen Schiebetüren auf beiden Etagen den Zugang nach draußen von fast jeder Ecke des Hauses: im ersten Stock auf die überdachte Terrasse, im Erdgeschoss zum Garten, der das Haus umgibt und einhüllt, bis hin zum "Infinity-Pool" mit Blick auf das Tal, das von Bozen nach Meran führt.

Auszeichnungen: THE PLAN AWARD 2021, #gewinner, Villa Kategorie archilovers Best Project 2021 BIGSEE Architecture Award 2022, #gewinner, Residential Architecture Kategorie

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www.teamblau.com