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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Grieserhof - Seniorenzentrum

Gesundheit & Soziales

Sakrale Bauten

Historische Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2018

Zone

Bozen-Leifers

BOZEN

Bautyp

Umbau

Denkmalgeschützt

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Öffentlich

Bauherr Stiftung Elisabeth

Architekt/Partner

Studio Pardeller Putzer Scherer Architekten

Arch. SCHERER MICHAEL

Arch. BUSSELLI ROBERTO

Arch Walter Pardeller

Arch Josef Putzer

Grieserhof - Leben im Alter Ein Seniorenzentrum der 5. Generation Die Geschichte des Grieserhofes ist eng mit jener des Ortes Gries bei Bozen verbunden. Das ehemalige Weindorf Gries war wegen seiner geschützten Lage und seines milden Klimas vor allem vor der Zeit des ersten Weltkrieges ein international bekannter und beliebter Luftkurort. Die „Villa Aufschnaiter“, die von Ignaz v. Aufschnaiter um 1840 neben seinem „Huebenhof“ erbaut wurde, diente schon vor der Mitte des 19.Jh als Gästehaus für vornehme, meist adelige Gäste. Sie steht somit am Anfang der Entwicklung von Gries zum Kurort mit internationalem flair. Das Haus wurde 1885 bereits mit dem Namen „Grieserhof“ verkauft und durch Seitenflügel im Erdgeschoß zum Kurhotel erweitert. Ab 1909, mehrfach umgebaut, war es Sanatorium, dann eine Augenklinik und ab 1955 ein Krankenhaus mit Geburtenstation, bis 1990 geführt von den Tertiarschwestern in Bozen. Das Gebäude liegt in leichter Hanglage neben der frühgotischen Pfarrkirche inmitten von flächendeckenden Weingütern. Im Süden ist ihm ein großer Park vorgelagert, der über eine Allee erschlossen wird. Der Ort genoss eine hohe Wertschätzung in der Bevölkerung, war aber in die Jahre gekommen und von Grund auf erneuerungsbedürftig. Zukünftig möchte der Grieserhof mit einem grosszügigen Angebot an Wohnraum und breit gefächerten unterstützenden Dienstleistungen den Bedürfnissen von Menschen im dritten Lebensabschnitt bestmöglich entsprechen. Eine Tagesstätte mit Cafeteria, die Kapelle, ein Ambulatorien für Basisärzte, eine Kindertagesstätte und ein Frisör bilden öffentlich zugängliche Bereiche. Der Park steht als Naherholungsgebiet der Bevölkerung tagsüber offen. Das Konzept des Seniorenzentrums orientiert sich am neuesten Modell des Wohnens im Alter mit drei Prinzipien: Leben in Privatheit, Leben in Gemeinschaft und Leben in der Öffentlichkeit. Zwei neue Baukörper nehmen die denkmalgeschützte „Villa Aufschnaiter“, in ihre Mitte und bilden einen U-förmigen Aussenraum. Im Osten bezieht sich das Laubenganghaus mit seinen 30 Seniorenwohnungen eindeutig auf den historischen Huebenhof. Auf der Westseite schliesst das wuchtige Gebäude mit 4 autonomen Wohngemeinschaften zu den hohen Wohnblocks aus den 70-er Jahren ab. Dem zentralen Eingangsparterre verleihen die Loggien zusammen mit den Palmen und der warmen Farbgebung eine heitere, mediterran anmutende Stimmung. Hier mündet auch die historische Zugangsachse, die weiterführt zur bergseits gelegenen Gunschnapromenade.

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