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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Wohnanlage EA7

Wohnbau

Baujahr

Fertigstellung 2008

Zone

Bozen-Leifers

BOZEN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard B

Privat

Bauherr Arche im KVW, Cooperative edilizie Sigmundskron e Castello

Architekt/Partner

Studio Mayr Fingerle

Arch Christoph Mayr


Projektmitarbeiter:

Andreas Lengfeld
Pavol Mikolajcak, Christian Rübbert, Paula Unterkofler, Jens Kellner, Olaf Köhler, Wolfgang Prader, Jörn-Hendrik Liebich

Manfred Alois Mayr

Das urbanistische Konzept von Arch. Frits van Dongen entwickelt das Siedlungsmusters der Stadtperipherie weiter, das aus massigen Gehöften und Einzelbauten zwischen Obst und Rebanlagen besteht. In Anlehnung an die umliegenden Bauwerke und mittelalterlichen Burgen entstand eine Typologie, bei der jeweils drei bis vier Gebäude unterschiedlicher Größe und Höhe um einen zentralen Hof angeordnet sind. Die Herausforderung dieses Projektes bestand darin im Rahmen der restriktiven Parameter eines geförderten Wohnungsbaus eine hochwertige und attraktive Architektur zu verwirklichen, die der Ghettobildung in den peripheren Stadtgebieten entgegen wirken kann. Auf der Grundlage der städtebaulichen Leitidee “Wohnen im Park“ werden die drei Einzelgebäude des polygonalen Wohnblocks in Form und Grundriss neu definiert, dadurch entsteht ein größerer Innenhof als ursprünglich vorgesehen. Da die meisten Hausbewohner die Tiefgarage sehr häufig benutzen wird diese als größter kollektiver Raum zur Eingangshalle der Wohnanlage. Das architektonische Konzept wurde ab der Wettbewerbsphase durch Gespräche und Vorträge mit den Bauherrn und einer gemeinsamen Studienreise vermittelt. Für die einzelnen Wohnungen wurden vier Grundrissmodule und drei Fenstertypologien entwickelt, innerhalb derer die Wohnungen den Bedürfnissen und Vorlieben der 92 Familien angepasst wurden. Für die Außenfassaden wurde nach eingehender Auseinandersetzung mit den Genossenschaftsmitgliedern eine raue Betonfassade gewählt, die das monolithische Erscheinungsbild der „harten Schale“ suggeriert und die Einheitlichkeit des Baublocks akzentuiert. Im Gegensatz dazu unterstreicht die weiße Lasierung der Innenhoffassaden dessen privaten Charakter und sorgt durch ihre Helligkeit für eine optische Erweiterung. Die reduzierte Gestaltung und Farbwahl von Fenstern und Geländer unterstreicht den skulpturalen Ausdruck der Baukörper.

Auszeichnungen: Südtiroler Architekturpreis 2009

Publiziert: Casabella 781 domus 932 archI Turris Babel Il Sole 24 Ore AILATI. Riflessi dal Futuro / Biennale d'Architettura 2010 Neue Architektur in Südtirol 2006 - 2012

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