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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

TECHNOLOGIEZENTRUM BOZEN, EX-ALCOA GEBÄUDE

Büro- & Verwaltungsgebäude

Öffentliche Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2006

Zone

Bozen-Leifers

BOZEN

Bautyp

Umbau

Denkmalgeschützt

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Öffentlich

Bauherr Provincia Autonoma di Bolzano

Architekt/Partner

Arch. PILLER HANS WOLFGANG


Projektmitarbeiter:

Carlo Colombo, Dagmar Exner, Martin Linder, Esther March, Andrea Santini

Ziel dieses Bauvorhabens war die Sanierung dreier zusammenhängender Gebäude auf dem Gelände der Aluminiumwerke in Bozen, welche im Sinne einer zukünftigen Büronutzung als vorgreifender Bestandteil einer späteren Umgestaltung des mittlerweile ungenutzten Areals zu einem Technologiepark zu adaptieren waren. Dazu sollten hier besonders innovative Unternehmen mit ihren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen angesiedelt werden. Die gesamte Fabriksanlage wurde Mitte der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung der Stadt Bozen errichtet und bildet ein herausragendes Beispiel rationalistischer Architektur in Südtirol. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz. Somit konnte in architektonischer, denkmalpflegerischer und funktioneller Hinsicht ein Stück Bozner Industrie- und Architekturgeschichte vor dem Verfall bewahrt und wieder gewonnen werden. Die Gebäude bestehen aus flachen, einstöckigen Pavillons. Sie dienten als Service- bzw. Nebengebäude der Aluminiumwerke und beinhalteten u.a. die Einfahrt zum Werksgelände samt Pförtnerloge und –Wohnung, eine Kapelle sowie Küche und Werkskantine. Die Anlage ist kammartig aufgebaut und wird über einen Mittelgang in Längsrichtung erschlossen. Nordseitig, entlang der Straße, ist die Raumanordnung kleinteilig strukturiert, nach Süden hingegen sind Großraumbüros angeordnet. Da das Erdgeschoß Raumhöhen von über 5,0m aufweist, wurden in die Großraumbüros zusätzlich Galerien eingezogen. Zwischen dem Ost- und Mittelflügel wurde eine schiefe Ebene mit Abfahrtsrampe errichtet, welche für die Anlieferung dient und gleichzeitig eine großflächige Belichtung von Teilen des Kellers gewährleistet. Zwischen dem West- und dem Mittelflügel wurde ein kleiner Patio angelegt.

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