Sanierung JUgendstilhaus in Meran

Einfamilienhaus

Baujahr

Fertigstellung 2025

Zone

Burggrafenamt

MERAN

Bautyp

Umbau

Klimahaus Standard A

Architektur / Planung

Studio Christian Kapeller

Arch. KAPELLER CHRISTIAN

Die Kunst der Stille: Ein Rückzugsort in Meran zwischen geschäftigem Treiben und idyllischem Garten Wer die belebte Hauptstraße in Meran entlangfährt, würde nie ahnen, welches Geheimnis sich hinter der schlichten Jugendstilfassade verbirgt. Das kleine, einst baufällige Gebäude wirkt wie ein treuer Zeuge seiner Zeit – in sich geschlossen, denkmalgerecht restauriert, fast so, als wolle es den Lärm der Außenwelt an sich abprallen lassen. Doch hinter den sorgfältig restaurierten Doppelglasfenstern beginnt eine Verwandlung, die den Kontrast zwischen urbaner Dynamik und privater Kontemplation meisterhaft in Szene setzt. Die Fassade als steinerner Filter Zur Straße hin wirkt das Haus introvertiert. Hier herrscht Beständigkeit. Die historische Hülle dient als Schutzschild und hält Lärm und Hektik der Stadt fern. Es ist eine bewusste Entscheidung für Zurückhaltung, eine Hommage an das gewachsene Stadtbild Merans, die das Alte nicht verdrängt, sondern ehrt. Die befreiende Hinwendung nach innen Sobald man die Schwelle überschreitet, bricht die Architektur mit der Schwere des bestehenden Gebäudes. Das aus hellem Holz gefertigte Konzept des „Hauses im Haus“ entfaltet sich mit unerwarteter Leichtigkeit. Während die Straßenseite Schutz bietet, öffnet sich die Gartenseite mit einer radikalen Geste: Großflächige Verglasungen lösen die Grenze zwischen Innen und Außen auf. Der Wohnraum wird zum Lichteinfall. Durch einen imposanten, offenen Raum mit Galerie atmet das Haus förmlich auf.

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