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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Salus Center

Gesundheit & Soziales

Baujahr

Fertigstellung 2005

Zone

Burggrafenamt

TISENS

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Architekt/Partner

Studio Mayr Fingerle

Arch. MAYR CHRISTOPH


Projektmitarbeiter:

Olaf Köhler, Sergio Leonardi, Christiane Holzner

Farbkonzept: Manfred Alois Mayr

Die Klinik „Salus Center“ in Prissian ist ein Rehabilitationszentrum mit insgesamt 90 Betten. Zentrales Thema des Entwurfs ist der Wert der Architektur für den Patienten, eine sterile "Klinik-Atmosphäre" im üblichen Sinn wird vermieden. Der Ort, der direkte Blickkontakt zur Natur und zur Landschaft werden neben der medizinischen Therapie als wichtiger Bestandteil im Genesungsprozess der Patienten verstanden. Der Zusammenklang dieser Elemente erzeugt im Haus eine dichte Atmosphäre und harmonische, positive Stimmungen - einen Ort für Rehabilitation, Regeneration und Erholung. Der Baukörper ist in drei horizontale Schichten gegliedert. Ein rechteckiges, massives Sockelgeschoss gibt dem Haus Halt im Hang, das zentrale gläserne Fugenband hebt den holzverkleideten Bettentrakt von dem Sockel ab und lässt ihn scheinbar über den Obstwiesen schweben. Im Zentrum der Anlage verbindet ein zweigeschossiger, verglaster Innenhof die Eingangsebene mit dem Sockelgeschoss und erlaubt mit geschossübergreifenden Blickbeziehungen eine leichte und schnelle Orientierung im Haus. 150 Birken, in unregelmäßigen Abständen in dem Meditationsgarten gepflanzt, bringen mit ihren lichten Kronen und dem frischen Grün eine ruhige, klösterliche Stimmung in das Haus. Gemeinschaftsräume, die von Patienten und Besuchern frequentiert werden, wie das Cafe und der große Speisesaal orientieren sich mit raumhohen Verglasungen zur umliegenden Landschaft. Die rosarote Farbgebung des Foyers umgibt den Eintretenden mit einer optimistisch - unbeschwerten Atmosphäre und baut psychologische Hemmschwellen und Vorurteile gegenüber medizinischen Einrichtungen ab. Die Fenster der Patientenzimmer sind mit zwei farbigen Vorhangbahnen in ruhigen, gedämpften Tönen ausgestattet, die es den Patienten erlauben den Farbreflex und die Farbtemperatur des Raumes individuell zu gestalten. Die Wände der Schlafzimmer sind in einem weichen, abgedunkelten Neapelgelb gestrichen, um das Auge in Bezug zur Raumwahrnehmung durch die gebrochene Leuchtkraft ruhen zu lassen.

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