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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

NEUBAU WOHNHAUS KERER

Einfamilienhaus

Wohnbau

Landwirtschaft

Baujahr

Fertigstellung 2012

Zone

Bozen Land

TERLAN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard GOLD

Architekt/Partner

Studio MICHAEL TRIBUS ARCHITECTURE

Arch. Michael Tribus

Lage: Der Kererhof befindet sich im südlichen Abschnitt des Ortsteils von Siebeneich in der Gemeinde Terlan, unmittelbar am Mondscheinweg bzw. Mondscheingraben. Das Grundstück befindet sich in landwirtschaftlichem Grün und hat ein Ausmaß von ca. 3600 m². Der Kererhof setzt sich aus dem Wohngebäude und einem Wirtschaftsgebäude zusammen. Standort: Die Familie Kerer hegte bereits seit geraumer Zeit den Gedanken die Hofstelle umzubauen und zu erweitern. Der „Rauthof“ verfügte aber nicht über ausreichende Möglichkeiten um einen Hof effizient und wirtschaftlich zu betreiben. Die Gebäude und Schuppen in der Rubatschgasse, waren somit für die Familie Kerer ungeeignet da jegliche Infrastruktur fehlte. Vor allem der gefährliche Zugang zu dem Gebäude durch die händisch zu öffnende und wieder schließende Bahnschranke stellte eine nicht unerhebliche Gefahr für die zukünftigen Familien mit Kindern dar. In diesem Sinne wurde das Ansuchen um Kubaturverschiebung in Richtung besiedeltes Gebiet von Siebeneich von der Gemeinde Terlan gewährt. Die vorhandene Kubatur wurde zur Gänze an der alten Stelle abgebrochen. Der neu errichtete Hof trägt somit den Namen „KERERHOF“. Baukonzept: Die Parzelle am Mondscheinweg liegt wesentlich günstiger und näher an dem bereits bebautem Gebiet und sämtlichen Infrastrukturen wie Gas, Ab- und Trinkwasser waren bereits vor Baubeginn vorhanden. Die Zufahrt erfolgt über den Mondscheinweg. Für die Errichtung der neuen Hofstelle standen rund 1250m³ Wohnkubatur (plus 10% Erhöhung für Klimahaus „A“, also 1375m³) zur Verfügung. Die neue Hofstelle benötigt eine geringe Grundfläche. Das Wohnvolumen wird durch die Gliederung in zwei ähnliche, zusammengebaute Baukörpern gebildet, welche in der Mitte durch einen gemeinsam genutzten Eingangsbereich verbunden sind. Die beiden Wohngebäude scheinen im Grundriss ein V zu bilden, das heißt sich orientieren sich nach vorne gesehen voneinander fort. Durch den zurückstehenden Eingangsbereich werden die beiden Wohngebäude zwar verbunden, der Bewohner erhält allerdings den Eindruck ein komplett eigenständiges Gebäude zu bewohnen. Die Hofstelle, das Wohngebäude und das Nebengebäude bilden somit einen geschlossenen Innenhof. Nordseitig an das Wohngebäude schließt das Wirtschaftsgebäude mit Autoabstellplätzen, daneben angegliedertem Gerätehaus und Heizraum an. Eine Vorkehrung, welche aus der geologischen Studie herrührt, betrifft das Erhöhen des heutigen Bestandsniveaus um einen Meter, um eine mögliche Überschwemmung entgegenzuwirken. Die Wohnvolumen der zwei ähnlichen Baukörper stellen zwei unabhängige Wohneinheiten dar, von denen die eine westliche Hälfte der Hofbetreiber bewohnt, die andere östliche Hälfte die Familie der Tochter des Hofbetreibers bewohnt. Das Obergeschoss stellt gleichzeitig auch Unterdach dar, es gibt also keinen separaten Dachboden. Im Obergeschoss der Wohnung des Hofbetreibers ist auch eine Ferienwohnung für den Urlaub auf dem Bauernhof untergebracht.

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