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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

La Casies Mountain Living Hotel

Tourismus & Gastronomie

Baujahr

Fertigstellung 2015

Zone

Pustertal

GSIES

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard B

Privat

Bauherr Familie Steger

Architekt/Partner

Studio Architektur Evelyn Unterpertinger

Arch. Evelyn Unterpertinger


Projektmitarbeiter:

Projektmanagement: Tourismus Management Group, Lana,
Bauleitung: Planstudio Hoch- und Tiefbau, des Alex Trojer, St. Lorenzen
Statik: I & M Ingenieure des Michael Irschara und Franz Miribung, Bruneck
Planung Technische Anlagen: Ingenieurbüro des Dr. Ing. Georg Oberlechner, Rasen
Haustechnik: Helplan des P.i. Helmut Plankensteiner, Olang
Renderings: Andreas Oberschmied

DAS DORFBILD_Rund um die Kirche St. Maria Magdalena säumen sich Bauernhöfe aus vergangenen Jahrhunderten, errichtet in Holzbauweise, erhalten in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild. Südwestlich und nordöstlich der Kirche befinden sich Einfamilienhäuser, Reihenhausstrukturen und Mehrfamilienhäuser aus den 1980er Jahren, gestaltet in traditionellem Kleid mit verputzen Fassaden, Holzbalkonen und Satteldächern. Größere Volumen findet man nur vereinzelt. Das kleinstrukturierte Dorfgefüge mit vordergründig traditioneller Bauweise bedarf einer sanften Eingliederung dieses Hotel – Neubauprojekts mit einer Verbauung von 12.000 m³. ENTWURFSGEDANKEN_Das zu bebauende Grundstück macht durch den natürlichen Geländeverlauf Richtung Bach eine stufenweise Bebauung möglich. Diese Bebauungsform bietet die Chance große Teile des Gebäudes in das natürliche Gelände zu integrieren und für den Betrachter vom Dorf aus unkenntlich zu machen. Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes versucht mit der ortstypischen Architektursprache in Kontext zu treten und diese neu zu interpretieren. Durch die stufenweise Hangverbauung werden große Teile der verbauten Volumina gekonnt ins Dorf Bild integriert. Ein dreigeschossiges Hauptgebäude mit eingeschossigem Anbau wird im Wesentlichen zukünftig das Dorf Bild mitgestalten. Die gestalterischen Elemente des Hauptgebäudes lehnen sich an die vorgefundene Gsieser Tradition an und finden in ihren Details neue, zeitgemäße Interpretationen. Das Hauptgebäude soll sich in seiner Funktion von den restlichen Gebäudetrakten durch seine bauliche Gestaltung abheben und behaupten. Der errichtete eingeschossige Zubau auf Ebene des Eingangsbereiches wurde bewusst architektonisch geradlinig und unauffällig gehalten, um seinem Nachbarn mehr Gewicht zu verleihen. Die in terrassierter Form ausgeführten Untergeschosse sind nach Süden, Tal auswärts orientiert. Ihre massive Erscheinung wird mittels Holzvorbauten gelockert. Die Verwendung von traditionellen und ortsgebundenen Materialien wie die verputzte Fassade im Erdgeschoss und die Holzkonstruktionen im Ober- und Dachgeschoss und vor allem die Dachausbildung als Satteldach mit ortstypischer Dachneigung und die Farbwahl des Holzes, gibt dem Gebäude die Kraft ein traditionsbewusster Bestandteil der bestehenden Gebäudestrukturen von St. Magdalena zu sein.

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