Krapfbau

Innenarchitektur

Industrie, Handel und Gewerbe

Büro- & Verwaltungsgebäude

Baujahr

Fertigstellung 2025

Zone

Eisacktal

FELDTHURNS

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard A

Privat

Bauherr Krapf Günther

Architektur / Planung

Studio KUP - ARCH

Arch. KERSCHBAUMER GABRIEL

Arch. KERSCHBAUMER GABRIEL

Arch. GOSCINIAK MATYLDA

Arch. PICHLER HARALD

Arch. Anton Treyer

Das Areal für das neue Betriebsgebäude der Firma Krapfbau befindet sich in Schrambach, Gemeinde Feldthurns, im Süden von Brixen. Das Grundstück ist langgezogen und steigt gegen Süden und im Westen hin zu einer Wohnbebauung an. Der langgestreckter Baukörper wird so ins Areal gelegt, dass folgende Bereiche entstehen: Einfahrts- und Eingangszone, ein einziger Baukörper mit Bürotrakt, Halle, Betriebshof und Freigelände. Das dreigeschossige Bürogebäude bildet eine Funktionseinheit, welche mit der Halle in enger Beziehung steht. Durch seine Proportion und Höhe hebt sich der Bürotrakt visuell von der Halle ab, bildet durch das Durchziehen des gleichen Fassadenmaterials jedoch eine Einheit. Das Kopfgebäude ist in sich halbgeschossig versetzt und wird durch eine zentrale Treppe vom Niveau der Betriebshalle bis zum 1. Obergeschoss erschlossen. Im 2. Obergeschoss befinden sich Mitarbeiterwohnungen. Die Absenkung des Betriebshofes versteckt die zweigeschossige Lagerhalle und stellt das Gebäude in den Vordergrund. Der überdachte Freibereich und die Rampe im Süden des Geländes werden begrünt und dienen als Lärmschutz für die Wohnbauzone. Die Halle und das Bürogebäude sprechen hinsichtlich Form und Materialität eine einheitliche Sprache. Der horizontale Gesamteindruck zeugt von Bodenständigkeit, die Fassadengestaltung in Beton verankert den Betrieb im Baugewerbe und die edle Sichtbetonqualität weist auf die Immobilientätigkeit hin, ohne großspurig zu erscheinen. Materialkonzept: Die gesamte Anlage ist auf einem Konstruktionsraster von 15x10 m aufgebaut. Ausführung in Skelettbauweise mit Betonstützen und massiven Decken. Das Stützenraster beträgt 10x15 m. Sämtliche Fassaden bestehen aus Fertigbetonelementen, welche dunkelgrau eingefärbt wurden. Die Sichtflächen erhalten verschiedene Oberflächenstrukturen (geschliffen, gestockt und glatt) und wurden anschließend hydrophobiert. Im Bürotrakt wurden ein Terrazzoboden und in den Büros selbst Teppichböden mit Glas-Holz-Trennwänden, Massivholzmöbeln und Decken aus Holzwolleplatten kombiniert.

Auszeichnungen: Architecture & Concrete Archello Award 2026 - Longlisted Industrial Building of the Year 2026 - Longlisted

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