Meditation als Ausgangspunkt für einen Entwurf, der sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Erweiterungsbaus ziehen soll. Flüssige Linien und Wegführungen, gezielte Ausblicke und weiche Übergänge prägen die Formgebung des Gebäudes. Als Mittelpunkt der Meditation wächst ein Baum mitten im Raum des Meditationshauses, der durch halbrunde Glasscheiben abgegrenzt wird. Dieses Bauwerk soll mit der umliegenden Landschaft verschmelzen und durch die Dachbegrünung im Landschaftsbild untertauchen. Im Inneren des Meditationshauses sind helle, weiche Materialien ausgewählt worden, die den Benutzer in eine tiefe Ruhe versetzen sollen. Das Untergeschoss ist in diverse Zonen gegliedert. Durch einen Verbindungsweg vom Hauptgebäude erreicht man einen Sinnesraum, in dem die Sinne Sehen, Hören und Riechen stimuliert werden. Links und rechts vom Sinnesraum hat man einen direkten Blickbezug nach außen. Das Hallenbad orientiert sich in Richtung „Puflatsch“ und soll mit der großen Verglasung das Abendlicht einfangen. An der Südseite sind die Umkleiden, der Massageraum und der Fitnessraum positioniert, und von dort aus folgt man dem Weg über eine Treppe nach außen. Als Teil des Konzepts spielt der Bioteich eine wesentliche Rolle. Die runde, natürliche Form reicht bis an die Böschungskante und prägt das Landschaftsbild. Die Architektur spielt mit Kreisen und Linien und schafft im Innenraum eine spannende Atmosphäre. Ein Lichttrichter füllt das Untergeschoss mit Tageslicht, und man fühlt sich trotz des unterirdischen Bauvolumens nicht eingeengt. Als Besonderheit wurden am Meditationshaus Sichtschutzelemente geplant, die lediglich mit Holzverbindungen und Holznägeln hergestellt sind. Diese schaffen zusammen mit dem eingravierten Muster im Sichtbeton eine gewisse Ornamentik.
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