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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Haus L&L

Einfamilienhaus

Baujahr

Fertigstellung 2009

Zone

Pustertal

AHRNTAL

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard B

Architekt/Partner

Arch. Wolfgang Lukas Hainz

Ort: Das Objekt befindet sich am Dorfrand eines landwirtschaftlichen Gebietes direkt an einer Zufahrtsstraße zu einem Wohngebiet, und bildet den Abschluss einer weitläufigen Wiese. Konzept: Die Grundidee nimmt die Charakteristika des Ortes und der Topographie des Grundstückes auf. Die Beschaffenheit des Schuttkegels wird durch eine skupltural durchgeformte schwarzen Stahlbetonplatte aufgenommen und dreidimensional durchgeformt. Der dadurch entstehende polygonale Grundriss und die Höhensprünge erzeugt ein räumliches Spannungsfeld zwischen dem Objekt und dem Aussenraum. Die Polygonalität des Hauses erklärt sich auch im Öffnen des Hauses zur Wiese und dem Sonnenlicht hin. Die Fassaden öffnen sich graduell von Nordosten nach Südwesten hin. Die dienenden Räume und der Schlafbereich sind nach Norden und Osten orientiert, während sich der Wohnbereich vor allem der Wiese und der Sonne zuwendet. Ein großer Luftraum schafft eine räumliche Verbindung zwischen Erd- und Obergeschoss. Dieser Luftraum, mit seiner sich den örtlichen Begebenheiten anpassenden Geschossebene, verleiht dem Wohnbereich Großzügigkeit und lässt ihn auch als Herzstück des Hauses wahrnehmen. Das Satteldach fügt sich der Morphologie der bestehenden Siedlungsstruktur an. Im Obergeschoss machen die schräg zurücklaufenden Wände und verglaste Oberlichten das gesamt Dach spürbar. Die Kaminzone, in seiner Form ähmlich dem polygonalen Grundriss , schafft eine zugleich eine räumliche Trennung und Verbindung. Der Niveausprung ermöglicht Zonierungen von introvertiert bis hin zu offenen Charakter des Wohnbereiches. Der offene Kamin dient im Winter als zusätzliche Energiequelle. Materialisierung: Auf der anthrazitfarbenen Sichtbetonplatte steht der Massivholzbau. Im Inneren wird der eingeschobene Baukörper des Obergeschosses mit Galerie durch die Farbe weiss verstärkt, während der die restlichen Wände der Aussenmauern in der Eigenfarbe des Lehmputzes haben. Die Untersicht des Satteldaches ist in einer Lärchenschalung ausgeführt, die Böden aus Holzbohlen vom Eigenholz. Die Verlegerichtung verweist auf die Raumaufteilung und dessen polygonaler Wirkung. Der Keller ist in groben Sichtbeton ausgeführt, dessen plastische Wirkung durch das Zenitallicht eines Oberlichtbandes verstärkt wird. Der Holzbau ist mit einer horizontalen Lärchenholzschalung verkleidet.

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