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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Grieserhof - Seniorenzentrum

Gesundheit & Soziales

Sakrale Bauten

Historische Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2018

Zone

Bozen-Leifers

BOZEN

Bautyp

Umbau

Denkmalgeschützt

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Öffentlich

Bauherr Stiftung Elisabeth

Architekt/Partner

Studio Architekten Pardeller Putzer Scherer

Arch. SCHERER MICHAEL

Arch. BUSSELLI ROBERTO

Arch Walter Pardeller

Arch Josef Putzer

Der Grieserhof möchte mit einem breit gefächerten Angebot an Wohnraum und unterstützenden Dienstleistungen den Bedürfnissen von Menschen im dritten Lebensabschnitt bestmöglich entsprechen. Cafeteria, Arztambulatorien, Kindertagesstätte und Frisör bilden öffentlich zugängliche Bereiche. Der vorgelagerte Park steht als Naherholungsgebiet der Grieser Bevölkerung tagsüber offen. Die Villa Aufschnaiter diente schon vor der Mitte des 19.Jh als Kur- und Gästehaus für vornehme, meist adelige Gäste und steht somit am Anfang der Entwicklung von Gries zum Kurort. Der freie Blick von der Eingangsachse auf ihre klassizistische Hauptfassade musste erhalten bleiben. Der historische Ort Gries ist in Richtung Osten, zum Kloster hin, charakterisiert durch kleinteilige Bebauung mit Weinhöfen und Villen. Richtung Westen wird die Bebauung dicht; hier erreichen die Wohnbauten der 60- er und 70-er Jahre eine Höhe von 5- 6 Geschossen. Das Projekt versucht, diese Randbedingungen zu thematisieren: Im Osten bezieht sich der flache Baukörper mit den Seniorenwohnungen durch eine Parallelstellung auf den Huebenhof und gibt den Blick frei auf den historischen Ortskern mit dem Rosengarten im Hintergrund. Nach Westen schliesst das Altersheim die dicht bebaute Wohnsiedlung mit einem grossen Bauvolumen ab. Im Wind säuselnde Palmen verleihen dem zentralen Eingangsparterre, das vor der denkmalgeschützten Villa Aufschnaiter liegt, eine mediterrane Stimmung. Hier mündet auch die historische Zugangsachse, die weitergeführt wurde über eine Promenadentreppe, bis zur höher gelegenen, gotischen Kirche. Veranden und Laubengänge binden Alt- und Neubauten zusammen. Die Neubauten sind farblich abgestimmt auf das unmittelbar dahinter anstehende violett- braun- rote Porphyrgestein des Tschögglberges, während die Villa in ihrer originalen Farbgebung erhalten wurde.

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