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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Wohnhaus Schwärzer

Einfamilienhaus

Baujahr

Fertigstellung 2020

Zone

Pustertal

GAIS

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard A

Architekt/Partner

Studio Architekturkollektiv Nu//17

Arch. BAUMGARTNER MICHAEL

Arch. MUTSCHLECHNER HEINRICH

Arch. STEGER PHILIPP

Geom. FABIAN DECASSIANI

Weiterbauen am Ortsrand von Gais. Das bestehende Ensemble rund um den Bauplatz setzt sich aus dem Wohnhaus der Eltern des Bauherrn sowie dem Nachbarhof zusammen. Diesem Ensemble wurde ein eigenständiger Entwurf hinzugefügt, eigenständig in Material und Form, die bestehenden Proportionen aber respektierend. Reduziert in der Materialwahl, reduziert in der Formensprache - ein zweistöckiger quadratischer Kubus mit Einschnitten, durch welche geschützte überdachte Bereiche entstehen für Eingang und Terrassen. Dadurch kann auf Vordächer und Überdachungen verzichtet werden. Um die Wartungsfreiheit der Fassade zu gewährleisten, ist das Gebäude in Sichtbeton ausgeführt - in Fertigteilbauweise mit innen liegender Wärmedämmung. Durch die exponierte Lage am Dorfrand ist das Gebäude viel stärker den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Zum Schutz vor dem Wind aus dem Ahrntal besitzt die Hülle aus Beton nur wenige Öffnungen. Die Innenräume sind nichtsdestotrotz sehr hell, lichtdurchflutet, mit genau platzierten Öffnungen und präzise positionierten Ausblicken in die umgebende Natur, heraus entwickelt aus den Grundrissen. Auf Beschattungselemente wird verzichtet, da die natürliche Beschattung im Sommer durch die Bauform gegeben ist. Wohnen, Kochen und Essen finden ebenerdig statt, mit direktem Bezug zum Außenraum. Bei Bedarf kann der Wohnbereich durch ein Schiebeelement vom Kochbereich getrennt werden. Geschlafen wird im Obergeschoss. Als Oberflächenmaterialien sind Sichtbeton außen und innen, Kalkputz innen, Fenster in Aluminium, Bodenbeläge aus massivem Lärchenholz (aus dem Ahrntal) und eine Zementglätte in den Nassbereichen verbaut. Außen sieht man neben den Betonflächen nur die schwarzen Fenster- und Türrahmen sowie das schwarze Fugenbild der Betonfertigteile. Bei der Außengestaltung ist die natürliche Topographie unverändert beibehalten, es wurden keine Geländeänderungen vorgenommen.

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