X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.

arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Mobilitatszentrum Klobenstein

Infrastruktur

Außengestaltung/Landschaftsplanung

Öffentliche Bauten

Baujahr

Fertigstellung 2020

Zone

Bozen Land

RITTEN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Öffentlich

Bauherr Municipality of Renon

Architekt/Partner

Studio Roland Baldi Architects, Pfeifer Partners GMBH

Arch. BALDI ROLAND


Projektmitarbeiter:

Arch. Carlo Scolari
Arch. Harald Kofler
Arch. Sila Giriftinoglu

Klobenstein macht mobil: Busbahnhöfe und Parkhäuser sind oft unbehagliche Orte, die man auf dem Weg zu seinem Ziel möglichst schnell wieder verlassen möchte. Mit dem neuen Mobilitätszentrum in Klobenstein am Ritten zeigen Roland Baldi Architects und Pfeifer Partners, dass es auch anders geht: funktional, komfortabel, sicher und attraktiv. Im Zuge des angrenzenden Neubaus des Zivilschutzzentrums Ritten entstand mit dem Mobilitätszentrum in Klobenstein ein benutzerfreundlicher Verkehrsknotenpunkt für Einheimische, Pendler und Touristen mit einer Tiefgarage, einem öffentlichen, oberirdischen Parkplatz und dem Busbahnhof. Die Anbindung an den nahegelegenen Bahnhof der historischen Rittner Schmalspurbahn, die Klobenstein mit Oberbozen verbindet, vervollständigt das Verkehrskonzept. Der Planung des neuen Mobilitätszentrums lagen vier ausschlaggebende Aspekte zugrunde: die bestmögliche verkehrstechnische Verknüpfung, eine architektonische und funktionale Fortführung des Zivilschutzzentrums sowie eine sensible Einbindung in die Umgebung. Die Tiefgarage mit 92 Stellplätzen wurde in den bestehenden, natürlichen Geländeverlauf integriert. Während der Innenraum durch eingefärbten Beton charakterisiert ist, führen die seitlichen Aussenwände aus rötlichem Stampfbeton in Form und Oberflächenstruktur die Architektur des Zivilschutzzentrums, ebenfalls von Roland Baldi Architects geplant, fort. Eine Treppe und ein Aufzug verbindet die Tiefgarage direkt mit der Fußgängerplattform im Busbereich und bildet die Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Verkehr. Die ausgreifende Überdachung des Busbahnhofs ist für Einheimische und Gäste ein Orientierungspunkt und steht im architektonischen Dialog mit dem Zivilschutzzentrum. Große Portale reihen sich aneinander, stützen die Überdachung und nehmen die Beleuchtung auf. Der oberirdische Parkplatz, zum Teil ausschließlich zur Nutzung des Katastrophenschutzzentrum, dient zudem als Austragungsort für den Wochenmarkt oder andere Sonderveranstaltungen. Rotbraune Betonwannen, mit farblich passenden Rot-Eschen bepflanzt, gliedern die 76 Stellplätze. In Proportion und Material sorgfältig aufeinander abgestimmt, definiert das Mobilitätszentrum die öffentliche und private Verkehrsführung neu und gibt dem entstandenen Ort ein zeitgenössisches, markantes Gesicht.

mehr Projekte
www.teamblau.com