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arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

Wohnbau-Erweiterungszone

Wohnbau

Baujahr

Fertigstellung 2010

Zone

Überetsch

KALTERN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard B

Architekt/Partner

Studio feld72 architekten zt gmbh

Arch. Peter Zoderer

 Anne Catherine Fleith

 Michael Obrist

 Mario Paintner

 Scheich Richard


Projektmitarbeiter:

Gerhard Mair, Juliane Seidl, Andreas Ploderer

Die Wohnbau-Erweiterungszone Gartenweg ist eine Agglomeration aus mehreren Einzelgebäuden, die durch ein geschicktes Ausnutzen der Topographie miteinander verbunden sind und eine bedeutend höhere Dichte aufweisen können, ohne diese durch große Präsenz von Baumasse spüren zu lassen. Die vorgegebene maximale Dichte von 1,8m³/m² wurde angepeilt, doch selbstverständlich nicht überschritten. Grundlegend war es, die Baukörper so viel wie möglich mit der sie umgebenden Landschaft zu verzahnen. Durch eine Terrassenstruktur wird ein klarer Umgang mit dem Gefälle des Geländes möglich. Der natürliche Hang durchfließt an zwei Stellen diese Terrassierung und schafft ein Gefüge, das als geplant und gleichzeitig als gewachsen wahrgenommen werden kann. Es werden verschiedene Beziehungen von Architektur und Landschaft thematisiert, so dass die Wege und Blickbeziehungen sehr vielschichtig wahrgenommen werden können. Die Siedlungsstruktur nimmt verschiedene Muster älterer Agglomerationen in Kaltern auf und verbindet sie auf eine neue Art und Weise. Die traditionellen Formen werden in einen neuen Kontext gestellt, um eine effiziente und komplexe Stuktur zu schaffen, die dennoch in einer Begegnung vertraut, einfach und überschaubar wirkt. Auf den zweiten Blick, im Gebrauch und in der Bewegung durch den Raum, zeigt sie ihre Komplexität und Überraschungen. Das, was als 8 Einzelhäuser wirkt, entpuppt sich beim Näherkommen als eine effiziente, beinahe urbane Einheit. Natur und Architektur gehen an bestimmten Stellen nahtlos ineinander über, Ordnung wird zu gewachsener Struktur und umgekehrt. Zum Zweck der Errichtung und Abwicklung des Bebauungsverfahrens schlossen sich die zukünftigen Bewohner zu einer Genossenschaft zusammen. Die Entwurfs- und Ausführungsplanung ist in enger und partizipativer Einbindung dieser Genossenschaft erfolgt.

Auszeichnungen: Südtiroler Architekturpreis 2011 - in der Kategorie housing

Publiziert: turrisbabel Nr. 88

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