X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.

arch.atlas

Architekturstiftung Südtirol

MITTEN IM GRÜN- Neue Sportanlage des Faustballvereins in Bozen

Sport, Freizeit & Erholung

Baujahr

Fertigstellung 2012

Zone

Bozen-Leifers

BOZEN

Bautyp

Neubau

Klimahaus Standard - Keine Angabe

Architekt/Partner

Studio Architekten Pardeller Putzer Scherer

Arch. Michael Scherer

Arch. Walter Pardeller

Arch. Josef Putzer

STANDORT: Die Wassermauerpromenade entlang der Talfer ist als Naherholungszone sehr beliebt. Baumassnahmen werden normalerweise nicht genehmigt. Der bestehende Ensembleschutzplan macht Ausnahmen und spezifische Vorgaben zum Schutz der kennzeichnenden Wertelemente: - „Die Aussicht auf die umliegende Landschaft mit den Schlössern und Burgen darf nicht beeinträchtigt werden“. - „genehmigte Baumassnahmen müssen ggf. schnell ausgeführt und möglichst als reversible Provisorien konzipiert werden“. ARCHITEKTUR: Die Sportanlage ist harmonisch in die Flussauen-Landschaft eingefügt. Das Gebäude wurde wie eine „Begrenzungslinie für beide Ballspielfelder“ auf den natürlichen Geländesprung gesetzt. Die für internationale Begegnungen zugelassenen Sportplätze liegen so als maßstäblich gefasste Aussen-Räume in der Auenlandschaft. Die simple Bauform des Gebäudes mit durchlüftetem Satteldach, offenem Portikus und Loggia bezieht sich auf bekannte Typologien in der Nachbarschaft. BAUWEISE: Das verschraubte Stahltragwerk ist leicht und ist nur punktweise auf die Wiese aufgesetzt. Das unbehandelte Blech passt seine natürliche Patina den Farben der Landschaft immer mehr an. Alle Teile sind recyclebar und nahezu wartungsarm. Reparaturen können von Vereinsmitgliedern kostensparend ausgeführt werden. ÖKOLOGIE: Das nur in der warmen Jahreshälfte benutzte Servicegebäude wird in einer 2. Baustufe zum „Nullenergiehaus“ ausgebaut. Die natürliche Belüftung der Sanitärräume erfolgt über die offene Dachkonstruktion. Das Brauchwasser für die Beregnung der Sportfelder wird dem Fluss entnommen. In einem Vorratstank wird das Wasser aus dem Fluss gespeichert und gefiltert. Auf der nach Süden ausgerichteten Dachfläche werden Solarzellen montiert, die das Wasser für die Duschen erwärmen. KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM: Die vom Designer Thomas Kronbichler eigens entworfene 30 m lange Pixelschrift soll die neugierigen Passanten auf der Promenade informieren über eine in Bozen immer noch weitgehend unbekannte Sportart.

mehr Projekte
www.teamblau.com